Dienstag, November 03, 2009
Das weltgrößte Adventskalenderhaus
"Jim Knopf kommt nach Gengenbach"
Jan Peter Tripp gestaltet den Gengenbacher Adventskalender mit beliebten Motiven seines Vaters:
Jim Knopf, Lukas, der Lokomotivführer, Räuber Hotzenplotz, das kleine Gespenst sind Welt-Bestseller, die ein jeder kennt.
Im Dezember 2009 werden die beliebten Figuren des Rathaus in Gengenbach wieder in einen einzigartigen Adventskalender verwandeln.
Seit nunmehr 13 Jahren erweist sich das Gengenbacher Rathaus in der Adventszeit als magischer Anziehungspunkt: Es verwandelt sich mit seinen 24 Fenstern in den weltgrößten Haus-Adventskalender. Kommen, schauen, staunen: Zwischen 80.000 und 100.000 Besucher verfolgen alljährlich das Ritual des Fenster-Öffners.
Musik, Spiel und die hinterleuchteten Fenster verwandeln das Rathaus in eine "Schatztruhe der Fantasie".
Fenstereröffnung: 30.11 bis 23.12.2009 täglich um 18.00 Uhr
Der Adventskalender ist bis zum 06.Januar 2010 zu besichtigen.
Aventsmarkt: 28.11 bis 23.12.2010
Montag bis Freitag: 15.30-20.00 Uhr
Samstag/Sonntag: 12.00-20.00 Uhr
Donnerstag, Oktober 15, 2009
Rezept der legendären Schwarzwälder Kirschtorte
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Zutaten: Fuer den Biskuitboden: |
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| 150 g | Kuvertuere, Zartbitter |
| 75 g | Butter |
| 6 | Eier |
| 180 g | Zucker |
| 100 g | Mehl |
| 50 g | Speisestaerke |
| 1 Pck. |
Backpulver |
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Fuer den Belag: |
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| 800 g | Sauerkirschen aus dem Glas, Abtropfgewicht |
| 500 ml | Kirschsaft |
| 4 EL | Speisestaerke, gestrichen |
| 2 EL | Zucker |
| 100 ml | Kirschwasser |
| 800 ml | Sahne |
| 3 Pck. | Vanillezucker |
| 17 | kandierte Kirschen |
| 100 g |
Raspelschokolade, halbbitter |
Die Eier trennen. Eiweiss zu steifem Schnee schlagen. Kuvertuere mit Butter im warmen Wasserbad schmelzen. Eigelbe mit Zucker schaumig ruehren und mit der Kuvertuere vermengen. Mehl mit Staerke und Backpulver ueber den Eischnee sieben und locker unterziehen. Biskuit in eine Springform fuellen, welche mit Backpapier ausgefuellt wurde. Im vorgeheizten Backofen bei 175 C 40-45 Min. backen. Biskuit auf einem Kuchengitter auskuehlen lassen.
Nach dem Erkalten zweimal waagerecht durchteilen, am Besten mit Hilfe von Garn, das durch den Boden durchgezogen wird. Zuvor mit dem Messer leicht einschneiden. Sauerkirschen durch ein Sieb giessen, deren Saft aufheben. Zucker mit Speisestaerke vermischen und mit etwas Saft glatt ruehren. Den restlichen Saft aufkochen, die Speisestaerke hineingeben und erneut zum Kochen bringen, die Kirschen hineingeben und etwas abkuehlen lassen, mit der Haelfte des Kirschwasser vermischen. Zwei Boeden mit Kirschwasser traenken und jeweils die Haelfte der Kirschmasse darauf verteilen, auskuehlen und gelieren lassen.
Sahne mit Vanillezucker steif schlagen. Einen Boden auf eine Tortenplatte legen und mit 1/4 der steifen Sahne abdecken. Zweiten Tortenboden obenauf legen und mit dem zweiten Viertel der Schlagsahne bedecken und mit dem letzten Biskuitboden bedecken. Diesen mit Kirschwasser betraeufeln. Die Torte mit Sahne bestreichen, einen Rest fuer die Verzierung in eine Spritztuete fuellen. Rand und Oberflaeche mit Raspelschokolade bedecken, Oberflaeche aussen mit Sahnerosetten und in der Mitte mit einer verzieren, je eine kandierte Kirsche auflegen.
Guten Appetit!
Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues:
Der Geist ist demselben Gesetz unterworfen wie der Koerper, der sich nur durch bestaendige Nahrung erhalten kann.
Gengenbacher Weihnachtsmarkt - Größtes Adventskalenderhaus der Welt
Genau 24 Fenster verpasste Viktor Kretz der Vorderfront des klassizistischen Rathauses von Gengenbach. Grund genug für die Bewohner des Städtchens im Schwarzwald, ihr Rathaus im Dezember in einen gigantischen Adventskalender zu verwandeln. Wer im Winter an dem hell erleuchteten Bau vorbeispaziert, denkt nicht an Formulare, Wartenummern und Bürgersprechstunde, sondern an Lebkuchen, Geschenke und den Weihnachtsmann.
Allerdings verbergen sich hinter den Fensterläden keine echten Gaben, sondern Kunst. Jeden Abend, wenn sich um 18 Uhr ein neues Fenster öffnet, kommt ein farbenfrohes Bild zum Vorschein, jedes Jahr unter einem anderen Motto. Im den letzten Jahren staunten jährlich rund 100.000 Menschen über 24 Motive von Künstlern wie Marc Chagall, Tomi Ungerer u.a. Dieses Jahr werden 24 Bilder von Jan Peter Tripp und seinem Vater Franz Josef Tripp präsentiert, z.T. speziell für den Gengenbacher Adventskalender gestaltet.
Fensteröffnung:
Vom 30.11. – 23.12.2009: täglich um 18.00 Uhr, zu besichtigen bis 06.01.
Adventsmarkt:
Vom 28.11. – 23.12.2009:
Montag bis Freitag: 15.30 – 20.00 Uhr
Samstag und Sonntag: 12.00 – 20.00 Uhr
Die Moos (Berg)
Die Moos ist ein Gebirgszug im Mittleren Schwarzwald. Der hoechste Gipfel der Moos erreicht 877,5 Meter. Die Moos ist der Hausberg von Oppenau.
Die Moos trennt das Renchtal in Ost-West-Richtung vom Kinzigtal. Gleichzeitig entspringen ihr in Nord-Sued-Richtung das ehemalige freie Reichstal Harmersbach und das Nordrachtal. Durch den Orkan Lothar wurden die Baume um den Moos- und Siedigkopf im Dezember 1999 fast vollstaendig entwurzelt.
Heute aber hat sich der Wald weitgehendst erholt.
Friedrich Schiller:
Das Alte stuerzt, es aendert sich die Zeit, und neues Leben blueht aus den Ruinen.
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Montag, Februar 02, 2009
Martinskapelle in Furtwangen
Bei der Martinskapelle handelt es sich um eines der aeltesten noch vorhandenen Gebaeude in Furtwangen. Ihr Alter laesst sich nur ungefaehr bestimmen. Fruehere Theorien, wie die Existenz einer alten heidnische Kultstaette und darausfolgend ein fruehchristliches Quellheiligtum, liessen sich bis heute nicht belegen.
Die frueheren Altarfiguren, die im Jahre 1977 fast vollstaendig gestohlen wurden und wovon nur ein kleiner Teil 1987 wieder aufgefunden wurde, wurden auf die Jahre 1490-1650 datiert. Die Inschrift des frueheren Altares soll das Datum 1460 getragen haben. Figuren und Altar sind hoechstwahrscheinlich aber nicht fuer diese Kirche errichtet worden. Die Gebaeudeversicherung schaetzte das Alter der Martinskapelle auf 400 Jahre. Somit bleibt als aeltestes Datum fuer diesen spaetgotischen Bau das Jahr 1460.
1843 wurde die Kapelle zu einem Bauernhaus mit angebautem Schweinestall umgewandelt. Im Jahre 1906 wurde das Gebaeude als Kapelle wieder eingeweiht und fuer den Gottesdienst genutzt. 1951 erhielt die Martinskapelle den Status eines denkmalgeschuetzten Gebaeudes. In den Jahren 1958 und 1995-97 wurde es restauriert. Im Jahre 2001 wurde der Turm durch einen Blitzschlag schwer beschaedigt.
Johann Gottlieb Fichte:
Jedes Schreckbild verschwindet, wenn man es fest ins Auge faßt.
Samstag, Januar 10, 2009
Belchen
Der Belchen (1414m) gilt als der schoenste Berg des Schwarzwaldes. Seine Silhouette und der herrliche, wunderschoene Ausblick von seinem Gipfel faszinierten die Menschen von je her.

Der Belchen besitzt eine bemerkenswerte Tier- und Pflanzenwelt mit vielen seltenen Arten, einige davon haben dort auf dem Berg ihr einziges Vorkommen in Deutschland.
In den Hochlagen finden sich vor allem viele seltene Schmetterlingsarten, Voegel und seltene Insekten. Besonders auffaellig ist der Kolkrabe, den man am Belchen regelmaessig im Flug beobachten kann. Andere Voegel der Hochlagen sind Singdrossel, Zitronengirlitz und Wasserpieper. Auch Wanderfalke, Auer- und Haselhuhn kommen am Belchen vor.
Die Pflanzenwelt des Belchens ist besonders schuetzenswert und einmalig. Hier sind viele Pflanzen heimisch, die sonst fast nur in den Alpen vorkommen! Sie sind Relikte der letzten Eiszeit und breiteten sich in den letzten 1000 Jahren von ihren waldfreien Standorten in die Waldfelder aus. Schweizer Glockenblume, Alpenheckenrose oder Schweizer Loewenzahn zaehlen zu diesen Gewuechsen. .
Aufgrund seiner naturkundlichen Besonderheiten wurde der Belchen bereits 1950 unter Schutz gestellt. Nach seiner Erweiterung im Jahr 1993 ist das Naturschutzgebiet Belchen mit einer Fläche von 1600 Hektar eines der groessten von Baden Wuerttemberg.
Seit 1990 ist die Belchenstrasse als erste Gipfelstrasse im Schwarzwald in der Zeit vom 1. Juli bis Anfang November an Wochenenden und Feiertagen fuer den Privatverkehr gesperrt. Diese Massnahme wurde notwendig, weil die Belastung des Naturschutzgebietes und die Beeintraechtigung der Wanderer und Naturliebhaber durch Laerm und Abgase nahezu unertraeglich wurde. Waehrend der Strassensperrung verkehren zusaetzliche Pendelbusse auf den Belchengipfel.
Antoine de Saint-Exupery:
Man muss lange leben, um ein Mensch zu werden.
Dienstag, Dezember 30, 2008
Bad Peterstal-Griesbach
Die Gemeinde Bad Peterstal-Griesbach befindet sich im Noerdlichen Schwarzwald im Renchtal, das zu den schoensten Seitentaelern des Rheins zaehlt. Die beiden Ortsteile Bad Peterstal und Griesbach liegen auf 400 bis 1000 m Hoehe ueber dem Meeresspiegel und sind von hohen Bergen umgeben. Der Ort ist bekannt fuer seine Mineralquellen und sein mildes Mittelgebirgsklima.
Umgeben von den typischen Hoehen des Schwarzwaldes liegen diese seit Jahrhunderten bekannten und beliebten Ferien- und Kurorte inmitten des badischen Wein- und Obstlandes. Bad Peterstal-Griesbach ist eine faszinierende Mischung aus Leben, Kultur, Erholung, Wellness und Therapie.
Beruehmt fuer seine Heilquellen, werden die Orte regelmaessig aufgesucht um Koerper, Seele und Geist zu reinigen. Moenche haben schon im Jahr 1214 in der malerischen Schlucht der wilden Rench Heilquellen entdeckt und ihre "herrliche Vermischung von Kraft und Wirkung" geruehmt.
Merian schrieb 1643: "Es habe beyde Sawerbrunnen, naemlich, der Griesbacher und der Petersthaler, ein Krafft und Eygenschaft zu truecknen, zu waermen, zu treiben, zu eroeffnen und zu reinigen."
Die Landschaft wird durch ein riesiges Wegenetz erschlossen. Wanderer, Spatziergaenger, Nordic Walker und Jogger finden im milden Klima auf einer Laenge von 300 km zwischen 380 und 1000 m ue.d.M. ein Paradies fuer alle Sinne. Erholung ist garantiert, bei solch einem reichhaltigen Gesundheits-, Wellness- und Kurangebot. Auch in der Freizeit wird einem bestimmt nicht langweilig. Der Charme der attraktiven Geschaefte und Cafes in den Orten lockt zu gemuetlichem Bummeln.
...
Johann Wolfgang von Goethe:
"Denn so wie Menschen, die einander von Natur geneigt sind, noch besser zusammenhalten, wenn das Gesetz sie verkittet, so werden auch Steine, deren Form schon zusammenpaßt, noch besser durch diese bindenden Kraefte vereinigt..."
Dienstag, Januar 09, 2007
Der Taelerpfad
Auf dem "Taelerpfad" nach Biberach| Wanderstrecke: | 17 km |
| Hoehenmeter: | 537 m |
| Wanderzeit: | 5,5 Std. |
Der Taelerpfad fuehrt durch die kleinen Seitentaeler des Kinzigtals von Gengenbach nach Biberach. Es bieten sich
wunderschoene Ausblicke ueber die Kinzig und die kleinen schoenen Taeler. Ein Panorama sondersgleichen.
Ausgangspunkt ist der Parkplatz Schneckenmatte. Von dort geht es durch das Gengenbacher Obertor zum Aussichtspavillion oben in den Reben. Man wandert nun zur Portiunkula-Kapelle Huettersbachtal und von dort aus zum Gasthaus "Bischoffs-Ruh", hier hat man dann die 5 km-Marke erreicht. Weiter geht es ins Schwaibachtal und dann ins Dantersbachtal zum Gasthaus "Muellers Muehle", was eine Wegstrecke von ca. 3,5 Km ergibt. Man wandert weiter zur Blumenau wo man einen wunderbaren Strassburgblick geniessen kann. Das naechste Ziel ist die Koppenwald-Siedlung Bergach. Weiter gehts auf die Paulischanze (offene Unterstandhuette), was eine weitere Wegstrecke von ca. 3,5 Km. ergibt. Nachdem Sie den herrlichen Blick von der Paulischanze genossen haben fuehrt Sie der Weg nach Schoenberg, ueber die Luisenhuette nach Biberach. Das letzte Stueck waren noch einmal 4 km Wegstrecke.
Rod Steward:
"Die wenigsten Fehltritte begeht man mit den Fuessen."
Samstag, Januar 06, 2007
Der Feldberg - hoechster Berg im Schwarzwald
Der hoechste Berg im Schwarzwald gab dem kleinen Schwarzwalddorf seinen Namen. Berge, Seen, saftige Wiesen und tiefe Waelder, Heilklima und Hoehenluft, delikate Schwarzwaelder Gastronomie und zuenftige Vesperstuben, das ist der Feldberg

Im Oertchen Feldberg reihen sich alte Schwarzwaldhaeuser, Gasthaeuser und zahlreiche Hotels aneinander. Skifahrer koennen sich auf ca.50 Pistenkilometer jeglicher Schwierigkeitsstufen vergnuegen. Fuer Boarder gibt es ein Snowpark mit Kickern, Rails und einer Slopestyle-Strecke. Die exzellenten Loipen locken mit ihren Aussichtspunkten, und auch fuer Schneeschuhwanderer eignet sich das Feldberggebiet sehr. Dank vieler Veranstaltungen für die Kleinsten und attraktiven Familienpauschalen wurde die Region rund um den hoechsten Schwarzwaldgipfel mehrfach fuer ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichnet.
Als im November 1900 die Hoehenmarkierung des Westwegs Pforzheim-Basel beendet wurde, kam der Wunsch auf, eine bewirtschaftete Huette auf dem Ruecken des Stuebenwasen zu errichten. 1935 wurde dem Wunsch nachgegangen und das Restaurant Stuebenwasen erbaut welches 1270 m ue.M. steht.

Die unberuehrte Idylle des Schwarzwaldes wird sie begeistern.
Charles Dickens:
"Kleinigkeiten machen die Summe des Lebens aus."
Freitag, Januar 05, 2007
St. Maergen
St. Maergen ist ein Luftkurort im Herzen des Naturpark Suedschwarzwalds, gelegen an der Schwarzwald Panorama-Strasse mit herrlichem Ausblick ueber die weite Schwarzwald-Landschaft.
Waldspielplatz, Naturfreibad, neu ausgeschildertes Wanderwegenetz, Bikewege, sechs ausgeschilderte Nordic Walking Strecken und die Finnbahn laden zum Auspowern, zum Wandern oder zu gemuetlichen Spaziergaengen ein.
St. Maergen liegt auf einem Hohenruecken zwischen Feldberg und Kandel inmitten einer freundlichen Landschaft.

Die zentrale Lage des Ortes "auf der Hoeh" ist der optimale Ausgangspunkt fuer Ausfluege, ob Wanderungen, Radtouren oder Nordic-Walking, jeder kommt auf seine Kosten.
St. Maergen ist ein typischer Schwarzwaldort mit einer Flaeche von ungefaehr 3.300 ha und einer Hoehenlage von 900-1.100 m. Sie reicht von den westlichen Abhaengen des Thurners ueber die Hochebene gegen den Kandel hin. Oestlich und noerdlich faellt die Gegend ab. Der heutige Ortsteil "Glashuette" (Hinterstrass) wurde 1936 mit einer Flaeche von 962 ha nach St. Maergen eingemeindet. St. Maergen zaehlt rund 1900 Einwohner, wovon im Ort selbst nur etwa die Haelfte wohnen.

Stefan Zweig:
"Wer einmal sich selbst gefunden hat, der kann nichts auf dieser Welt mehr verlieren."
Montag, Januar 01, 2007
Vogtsbauernhoefe - Schwarzwaelder Freilichtmuseum mit stattlichen Hoefen
Nahe des kleinen Schwarzwaldortes Gutach gibt es ein imposantes Freilichtmuseum zu besichtigen.
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Dort werden Sie zurueckversetzt in die Zeit, wo die alten Schwarzwaldbauern mit allerlei Tieren auf den riesigen, strohbedeckten Hoefen lebten.
Bei jedem Rundgang durch das Schwarzwaelder Freilichtmuseum kommen sie mit ueber 400 Jahren Geschichte in Beruehrung. Sie besichtigen die zahlreichen Haeuser des Museums und stehen mitten im Alltag der frueheren Bewohner. Sie erleben wie einst Kuechen, Stuben und Kammern eingerichtet waren.
Die Technik frueherer Zeiten, beispielsweise die Muehle mit Wasserradantrieb, begeistert Gross und Klein. Die Farbenpracht der Bauerngaerten, der Duft des Kraeutergartens und die Fruechte der alten Obstbaeume gehoeren genauso zum Freilichtmuseum, wie die Kuehe auf der Weide, die Schweine, die Huehner, Schafe, Ziegen und Gaense.
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Zum ersten Mal hat das Museum auch im Winter geoeffnet.
Vom 16. Dezember 2006 bis zum 7. Januar praesentiert sich das Gelaende in winterlichem Glanz. Die Sonderausstellung "Wenn es Winter war" veranschaulicht das muehsame Leben der Schwarzwaelder Bauern zur frueheren, harten Winterzeit.
Fuer die sportlichen Besucher besteht bis zum 28.01.2007 die Moeglichkeit vor der malerischen Kulisse des Vogtsbauernhofs auf einer riesigen Eisflaeche eiszulaufen.
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Friedrich Schiller:
"Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Taetigkeit."
Donnerstag, Dezember 28, 2006
Der sagenumwobene Mummelsee am Rande der Schwarzwaldhochstrasse
"Schwarz beschatteter Spiegel des Wassers. Sein Bord ist wie das Ufer des Lethe, oed und abgeschieden ... kein Laut unterbricht die ewige Stille, nur dass tief unten im Tal melancholisch ein Quell murmelt. Immer unbewegt ist der schwarz beschattete Spiegel des Wassers, auf dem die gelbe Seerose ihre breiten Blaetter entfaltet. Es ist hier der Aufenthalt der Betrachtung, der Wehmut und der Dichtung".
So wurde vor rund 170 Jahren der See von einem der ersten Schwarzwalddurchwanderer, Alois Schreiber, beschrieben.
Der Mummelsee ist einer der sieben verbliebenen Karseen des Schwarzwaldes. Die Karseen sind Ueberbleibsel der letzten Eiszeit. Der See ist mit 800 m Umfang der groeßte, mit 17 m Tiefe der tiefste und mit 1.036 m Hoehenlage der hoechste der sieben Karseen.

Ein Besuch am Mummelsee bietet allerlei Erlebnisse und Sehenswuerdigkeiten. Man kann Tretboote mieten, einmal um den See spatzieren, eine kleine Rundwanderung zum nahen Hornisgrindegipfel unternehmen oder einfach nur die malerische Landschaft auf sich wirken lassen.
Der Wasserabfluss des Sees fliesst klein und flink ins Tal wo er in die Acher muendet. Das sogenannte Seebaechle gibt dem kleinen entzueckenden Schwarzwalddorf "Seebach" den Namen...
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Johann Wolfgang von Goethe:
"Bei den Kunstwerken ist viel Tradition,
die Naturwerke sind immer wie ein ausgesprochenes Wort Gottes..."
(weiter)

